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Deutschland nach der Wahl

Deutschland hat gewählt und lässt die SpitzenpolitikerInnen ratlos zurück. Die Union hat statt des erwarteten fulminanten Sieges ein Debakel erlebt. während vor einigen Wochen noch die absolute Mehrheit greifbar erschien, reicht es nun nicht für eine schwarz-gelbe Koalition. Die SPD fühlt sich als Sieger, weil es nicht so schlimm kam wie befürchtet. Die Wählerinnen und Wähler haben die rot-grüne Koalition abgewählt, aber sie trauen auch Schwarz-Gelb nicht. Es ist eine völlig offene Situation entstanden, in der von allen politisch Handelnden Kompromissbereitschaft, aber auch ein klares Profil in Sachfragen erwartet wird.

Wir Grünen haben diese Konstellation nicht gewünscht. Wir haben für eine Fortsetzung des Bündnisses mit der SPD gekämpft und konnten trotz der ungünstigen Stimmung für uns ein gutes Ergebnis erzielen. Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für dieses Vertrauen und allen unermüdlichen Helferinnen und Helfern bei unserem Wahlkampf.

Jetzt ist unsere Aufgabe ganz klar die einer kämpferischen und konstruktiven Opposition. Dies gibt uns auch die Chance einer inneren Klärung und Rückbesinnung auf unser Grundsatzprogramm, das zwar niemals in Vergessenheit geraten ist, aber wegen vieler notwendiger Kompromisse an Klarheit verloren hat.

Das Wahlvolk hat auch auf der linken Seite des Parteienspektrums die Karten neu gemischt: Die Enttäuschten aus SPD und Gewerkschaftsmillieu haben der PDS neuen Auftrieb gegeben, doch die ?Linke? steht noch vor der Aufgabe, Konzepte zu entwickeln. Dies ist auch für uns Grüne eine Herausforderung.

Wir müssen unsere Haltung gegenüber der globalisierten Marktwirschaft weiter klären, ohne dabei unsere ökologische Orientierung aus dem Auge zu verlieren.

Bei allen denkbaren Regierungskoalitionen droht gerade die Nachhaltigkeit des politischen und wirtschaftlichen Handels aus dem Blick zu geraten. Den Preis dafür zahlt die nächste Generation.

Große Koalitionen sind selten gut für die Demokratie. Dennoch gäbe es in einigen wenigen Politkfeldern auch Chancen: Zum Beispiel gäbe es eine Chance, die notwendige Förderalismusreform durchzuführen und die gemeinsame Gesetzgebung von Bund und Ländern so weit zu trennen, dass eine Bundesregierung handlungsfähig bleibt, auch gegen eine Mehrheit anders regierter Länder. Auch die Rentenreform könnte ein gemeinsames Projekt werden, ebenso wie die Vereinfachung des Steuersystems. Man darf allerdings bzgl. der sozialen Ausgewogenheit dieser Projekte schon jetzt skeptisch sein.

 

Unsere "Wähl-Bar" am 4. September in Neckarhausen

Während der Kerwe in Neckarhausen war unser Cocktail-Stand sehr gut besucht. Die Rezepte der Cocktails und ihre Wirkung: siehe in der rechten Spalte ......

 

 

Der Sommer wird grün ? Grünes Grillfest mit Fritz Kuhn

9. August 2005, Sommerferien, ein ganz normaler Wochentag und mittelmäßiges Wetter ? die besten Zutaten für ein rundum gelungenes ?Grünes Grillfest?. Wir konnten zur Premiere unseres Sommerfestes in der Edistraße viele gutgelaunte Gäste von ?grün? über ?rot? bis ?schwarz? begrüßen.

Diese Mischung und der Besuch von Fritz Kuhn, Bundestagskandidat, Wahlkampfmanager und außenpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, war die richtige Grundlage für viele interessante Diskussionen um Politik im allgemeinen und die bevorstehende Bundestagswahl im besonderen. Fritz Kuhn nahm u.a. Stellung zu sozialen Fragen, dem Thema ökologische Erneuerung, der deutschen Außenpolitik und der neuen Linkspartei. Nach seinem Statement zu diesen und weiteren Themen war auch noch ausreichend Gelegenheit für Fragen und persönliche Gespräche. Natürlich kam neben der Hauptsache Politik auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, denn viele fleissige HelferInnen hatten tolles Salate und leckere Kuchen gezaubert und unsere Grillmeister hatten alle (verbrannten) Hände voll zu tun. Vielen Dank an alle, die mit ihrer Hilfe zu diesem Erfolg beigetragen haben. (UJ)

 

Fritz Kuhn - unser Kandidat für die Bundestags-Wahl 2005

Unser Fritz hat es wieder geschafft.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Ja zu GRÜN: Umfragen in der Bevölkerung

Download: GRÜNes Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2005:

Am letzten Montag fand zum ersten Mal erfolgreich ein Grünes Kinderferienprogramm statt. Auf der alla hopp!-Anlage hatten wir auf einer Wiese am Neckardamm Decken und Isomatten ausgebreitet und reichlich Lesematerial bereit
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Am letzten Samstag war unsere Kandidatin für den Bundestag Dr. Franziska Brantner zu Besuch auf der Kerwe. Nicht nur im Gespräch mit Bürgermeister Metz und dem Feuerwehrkommandanten Dr. Bourdon zeigte sie sich sehr interessiert
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Die Grünen laden an diesem Abend zur Bürgerversammlung vor der Bundestagswahl mit ihrer Spitzenfrau ein. „Town Hall Meeting“ nennt sich das Veranstaltungsformat und signalisiert, dass die Spitzen-Grüne den Bürgern unmittelbar
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Nach zahlreichen Vorschlägen hat sich die Arbeitsgruppe der Grünen „Ilvesheim liest“ für folgende drei Romane zur Auswahl entschieden:

Gerbrand Bakker „Oben ist es still“, Heinrich Mann „Der Untertan“ oder Günter de Bruyn,
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Vor einigen Tagen hatte der Ortsverein von Bündnis 90/Die Grünen zu ihrer Jahreshauptversammlung 2017 eingeladen. Zum letzten Mal begrüßte der Vorsitzende Dr. Klaus Peitz die Mitglieder und Gäste, die zahlreich erschienen waren.
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Es fällt leicht, in dieser Jahreszeit das Auto stehen zu lassen und mit dem Rad auf Arbeit zu fahren. Radfahrer sind meist wacher, gesünder, entspannter und leistungsfähiger. Viele Arbeitgeber nutzen die Angebote von
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Liebe grüngesonnene IlvesheimerInnen,

heute darf ich einen kleinen Rückblick auf unsere Klamottentauschparty am alla Hopp! geben. Es hat allen Spaß gemacht, auch unserem prominenten Gast, Dr. Franziska Brantner, und alle haben
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Antrag vom 9. Juli 2015

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt, dass eine Regiobuslinie von Sinsheim über Wiesloch nach Schwetzingen eingerichtet wird. Die Kreisverwaltung stellt zum nächstmöglichenZeitpunkt einen Antrag
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mein erster Alt-Text des Bildes

Das Schwäbische Tagblatt porträtiert den Grünen-Landesvorsitzenden Chris Kühn: Chris Kühn ist im gleichen Alter wie seine Partei: 30 Jahre. Seit sieben Monaten bildet der Tübinger mit der Freiburgerin Silke Krebs die Doppelspitze
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"Die heutige Demonstration war ein starkes, lautes und buntes Signal gegen das Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21. Es wurde deutlich: Das Mammutprojekt ist noch längst

nicht in trockenen Tüchern. Die Menschen akzeptieren nicht,
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