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Besichtigung des Steinbruch Nußloch der HeidelbergCement AG

Am 15. Oktober zeigten uns Werksleiter Dr. Ulrich Schneider und der Umweltbeauftragte Dr. Ekkehard Franke den Steinbruch in Nußloch vom aktuellen Abbau des Kalksteins bis zu den aufgefüllten und renaturierten, bzw. Rekultivierten Flächen.

 

Sinnesgarten am 8. September im Kultur- und Sport-Zentrum

Sehr gut angenommen wurde unser Sinnesgarten von den kleineren Gemeindemitgliedern während der Schulferien.

 

 

Unsere "Wähl-Bar" während der Neckarhäuser Kerwe

Hochbetrieb am Cocktail-Stand am Kerwe-Sonntag. Die Rezepte und die Wirkungen unserer alkoholfreien Cocktails, bei einigen Gästen stellten sich schon Halluzinationen beim Lesen ein, sind in der rechten Seitenspalte zu finden.

 

 

Der Sommer wird grün - Grillfest mit Fritz Kuhn

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" color="#000000">9. August 2005, Sommerferien, ein ganz normaler Wochentag und mittelmäßiges Wetter ? die besten Zutaten für ein rundum gelungenes ?Grünes Grillfest?. Wir konnten zur Premiere unseres Sommerfestes in der Edistraße viele gutgelaunte Gäste von ?grün? über ?rot? bis ?schwarz? begrüßen.</font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" color="#000000">Diese Mischung und der Besuch von Fritz Kuhn, Bundestagskandidat, Wahlkampfmanager und außenpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, war die richtige Grundlage für viele interessante Diskussionen um Politik im allgemeinen und die bevorstehende Bundestagswahl im besonderen. Fritz Kuhn nahm u.a. Stellung zu sozialen Fragen, dem Thema ökologische Erneuerung, der deutschen Außenpolitik und der neuen Linkspartei. Nach seinem Statement zu diesen und weiteren Themen war auch noch ausreichend Gelegenheit für Fragen und persönliche Gespräche. Natürlich kam neben der Hauptsache Politik auch das leibliche Wohl nicht zu kurz, denn viele fleissige HelferInnen hatten tolles Salate und leckere Kuchen gezaubert und unsere Grillmeister hatten alle (verbrannten) Hände voll zu tun. Vielen Dank an alle, die mit ihrer Hilfe zu diesem Erfolg beigetragen haben.&nbsp;(UJ)</font>

 

 

Fledermaus-Wanderung am 28. Juli 2005

Voll ausgebucht war die Wanderung. Kinder und Erwachsene lauschten den Erläuterungen von Brigitte Heintz und stellten viele Fragen. Die Erläuterungen der Anatomie der Fledermaus am "Gummitier" machte wohl ebenso viel Spass wie die anschließende Suche nach den lebendigen kleinen Flatterern. Erleichert urde die Suchevon Ultraschall-Detekoren, die die Schreie der Tiere hörbar.

 

CO2-freie Kohle-Kraftwerke

Am 22.7. diskutierten wir wieder mal ein "heißes Eisen".

Basis war eine Präsentation über eine neue Kraftwerkstechnik.

Download:  rechte Spalte.

 

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Die Verbrennung von Kohle in Kraftwerken trägt in Deutschland mit fast einem Viertel zum nationalen CO<sub>2</sub>-Ausstoß bei. Weltweit ist dieser Anteil noch höher. Verschiedene Zukunftsprognosen zeigen, dass der Einsatz von Kohle weiter ansteigen wird und damit auch der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid. Daneben bleiben bei der Verbrennung von Kohle noch andere Stoffe übrig. Dafür hat man jedoch schon Möglichkeiten des Herausfilterns und des anschließenden Verwertens gefunden. Die restlichen Feststoffe der verbrannten Kohle, d.h. anhaftendes Gestein, geht als Asche in die Baustoffstoffproduktion. Das Schwefeldioxid wird zu Gips umgewandelt, einem Rohstoff für die Bauindustrie. Die Verbrennungsvarianten des Stickstoffes werden zu Wasser, Sauerstoff und Stickstoff zurückgewandelt. Nur CO<sub>2</sub> entweicht immer noch in die Umwelt und schädigt sie.</font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Mit einer neuen Technologie will die Kraftwerksindustrie jetzt CO<sub>2</sub> auffangen und umweltverträglich deponieren. Und das soll so erfolgen: Luft wird in die Hauptbestandteile Stickstoff und Sauerstoff aufgespalten. Der so gewonnene reine Sauerstoff wird zusammen mit getrockneter Kohle verbrannt. Wie bisher werden Asche und Schwefeldioxid aus den Rauchgasen herausgewaschen und verwertet. Stickoxide gibt es keine mehr, Stickstoff wird der Verbrennung nicht mehr zugeführt. Übrig bleiben also noch Wasser und Kohlendioxyd. Das Wasser läßt man kondensieren. Das CO<sub>2</sub> wird verdichtet bis es flüssig wird und dann in unterirdische poröse Gesteinsschichten gepresst. Die sind in tiefen, nach oben hin abgedichteten Schichten zu finden, wo sich das Kohlendioxid mit Calcium-Ionen des Grundwassers zu Kalkgestein verfestigt. Solche porösen Formationen gibt es weltweit, in Deutschland hauptsächlich im Norden. Heute bereits wird (teuer hergestelltes) CO<sub>2</sub> verwendet um Erdöl oder Erdgas aus ähnlich strukturierten Lagerstätten zu pressen.</font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Trocknung der Kohle, Abtrennung von Luftsauerstoff und Verflüssigung von CO<sub>2 </sub>sind alles mehr oder weniger bekannte Technologien. Lediglich das großtechnische Zusammenspielen im Kraftwerk muß funktionieren. Und zusätzliche Kosten werden auch verursacht. Diese werden allerdings abgedeckt durch die Erhöhung der Effektivität des Kraftwerkes und der Möglichkeit, freie CO<sub>2</sub>-Rechte an der Börse zu verkaufen.</font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Alles in allem hört sich nach guten Aussichten an. Problematisch ist jedoch der Zeitbedarf für diese neue Technologie. Etwa im Jahr 2008 wird eine Demo-Anlage in Ostdeutschland in Betrieb gehen und erst ab dem Jahr 2020 rechnet man mit der Möglichkeit einer breiten kommerziellen Einführung. Erfreulich ist, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit die Wichtigkeit dieser Chance erkannt hat und als den ersten Punkt auf die Prioritätsliste für rationelle Energienutzung gesetzt hat.</font>

 

Frühjahrs-Wanderung

Diesmal im Mai und zwar per S-Bahn in den Odenwald durch die Wolfsschlucht. Anne hatte wieder alles bestens vorbereitet. Und anschließend einkehren ......

 

 

Hamsterpaten gesucht - doch ein ernstes Thema?

"Den GRÜNEN traue ich alles zu." "Welche Anpassungsprobleme sind für die importierten Tiere zu erwarten?" "Wie viele Tiere sind noch zu vergeben; ich nehme gleich mehrere."

Solche Reaktionen bewirkte unser Aufruf im Gemeindeblatt, sich als Hamsterpate zu engagieren. Die Aussagen und Fragen kamen persönlich aus der Nachbarschaft, während unserer Sitzung am 1. April und auch per e-mail, die erste wurde bereits am 31.3. um 23:48 Uhr verschickt.

Für jede Reaktion bedankten wir uns mit einem Plüsch-Hamster. Mit einem Aprilscherz, mit dem wir auch unserer eigene grüne Politik auf die Schippe genommen haben, trafen wir wohl ein nach wie vor aktuelles Thema.

Offensichtlich bewegt das Brückenbauprojekt immer noch die Gemüter in unserer Gemeinde. Die Idee den Bau mit der Ansiedelung von Hamstern zu verhindern stieß zwar auf ein geteiltes Echo, die Zustimmung zur Verhinderung überwog aber bei weitem. Lässt sich dies als ein Votum der Bevölkerung gegen die Brücke werten? Unterstützend für unseren Aufruf wirkte ein Artikel am gleichen Tag in der RNZ: "Im Wörthfeld hat sich eine neue Hamsterkolonie angesiedelt!"

Siehe Download in der rechten Spalte: Patenschaftserklärung, Bericht in der RNZ.

 

Fitziputz und Vogelnest am 4.2.2005 bei den Grünen

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Diskussion um Kleinkinderbeteuuung - ein heißes Eisen! </font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Wir konnten uns über ein volles Haus freuen. Die Teams von Fitziputz und Vogelnest stellten ihre Einrichtung bzw. Projekte vor und diskutierten mit uns und unseren Besuchern über die Entwicklungen im Bereich Kleinkinderbetreuung in der Gemeinde. </font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Abgesehen von einzelnen Bemerkungen abgewiesener Eltern&nbsp;von Fitziputz verlief die Diskussion ruhig und sachlich. Zu diesen Bemerkungen fand eine ältere Besucherin die richtige Anmerkung: Wenn man lange Jahre praktisch mit Kindern und Eltern arbeitet, kann es nicht ausbleiben, dass einzelne auch unzufrieden sind. Diese Erfahrung werden die Aktivisten von Vogelnest mit Sicherheit auch noch machen, wenn sie erst einmal praktisch tätig sind und nicht nur, wie im Moment noch, ihre Träume vorantreiben. </font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Einig waren sich alle, dass Vielfalt in der Kleinkinderbetreuung wünschenswert ist. Aus Sicht der Grünen ist hinzuzufügen, dass sowohl in Neckarhausen als auch in Edingen eine Einrichtung vorhanden sein und gefördert werden sollte, um den Eltern kurze Fuß- oder Fahrradwege zu ermöglichen. </font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Leider konnten unsere Gemeinderatsmitglieder über den Stand der Haushaltsberatungen zum Thema Kleinkinderbetreuung nicht mehr berichten, als es der Bürgermeister in seinem Interview mit dem Mannheimer Morgen getan hat, da die Sitzungen des Verwaltungsausschusses nicht öffentlich sind und der Gemeinderat noch nichts entschieden hat. </font>

<font face="Verdana, Geneva, Arial, Sans-serif" size="1">Jedenfalls sieht es so aus, dass die Gemeinde mit der seit langen Jahren bewährten Einrichtung in Neckarhausen und dem sehr engagierten Projekt in Edingen bald mit überdurchschnittlich guter Versorgung mit Kleinkinderbetreuung wird werben können. Eine erfreuliche Entwicklung in Zeiten extrem knapper Kassen.</font>

 

Download: CO2-freie Kohle-Kraftwerke

Download: Patenschafts-Erklärung für Feldhamster

Download: Hamster-Bericht in der RNZ am 1.4.2005

Sie gelangen über den oben stehenden Link zu einem aktuellen und sehenswerten Beitrag der Sendung "alles wissen" des Hessischen Rundfunks zum Thema Folgen der Bodenversiegelung.

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