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Unsere KandidatInnen für die Gemeinderats-Wahl 2004

 

v.l.n.r:

Michael Meinck, Felicitas Paul, Thomas Brecht, Hüseyin Ayhan, Lisa Schild, Walter Heilmann, Gerd Brecht, Dorothee Mertens, Jürgen Weisser, Anne Heitz, Verena Stelling, Uta Berning-Nuber, Christina Reiß, Armin Wacker, Anne-Marie Meinck, Ulrike Janson, Angelika Füllemann, Ulf Wacker, Heidrun Schrepp, Barbara Paul-Ettlinger.

 

nicht auf dem Bild:

Ursula Gerke-Schmitt, Uli Wetz, Hans-Peter Schmitt, Richard Janson

 

 

Europa-Kandidat Memet Kilic zu Gast am 3.5.2004

"Wir machen Europa ... demokratischer!"

Memet Kiliç, Europakandidat von Bündnis`90/Die Grünen in den Wahlkreisen Heidelberg und Neckar/Bergstraße, steht auf Platz 24 der Bundesliste. Mit feinem Humor und ruhiger Stimme gelingt es ihm ohne Mühe, im Saal eine offene und persönliche Atmosphäre mit dem Publikum zu schaffen, nicht zuletzt, indem er zunächst über seinen Werdegang spricht.

Geboren wurde er im Jahre 1967 in der Türkei und absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaften an den juristischen Fakultäten der Universitäten Ankara (Türkei) und Heidelberg. Er arbeitet in einer Heidelberger Anwaltskanzlei mit den Schwerpunkten Europarecht, internationales Privatrecht und Ausländerrecht. Seine Tätigkeit als Vorsitzender des Ausländerrates der Stadt Heidelberg und seit 2000 des Bundesausländerbeirates sind für ihn der Einstieg in politisches Engagement gegen die erwachten nationalistischen Kräfte nach dem Mauerfall. Im "Beirat für Fragen der Inneren Führung der Bundeswehr" ist er das einzige Mitglied, das die Meinung vertritt, der Wehrdienst habe sich ausgedient, auch im Hinblick auf Europa.

Als Europakandidat der Grünen möchte er sich für eine gemeinsame und effiziente europäische Außenpolitik einsetzen, die EU brauche eine einheitliche Stimme. Zur gerade vollzogenen Erweiterung der EU und den damit verbundenen Kosten meint Kiliç: "Wer kann die Kosten für Kriege in und die Teilung von Europa rechnen?" Es gehe nicht nur um Geld, sondern auch um Menschenleben und Glück. Allerdings fehle der EU noch die Vertiefung durch eine gemeinsame Verfassung. Dabei plädiert Kiliç im Sinne von mehr Basisdemokratie für ein Referendum zur EU-Verfassung, nicht nur in Großbritannien, sondern europaweit. Memet geht es nicht nur um mehr Gerechtigkeit in der Welt (Beispiel: EU-Subventionen im Agrarbereich), sondern auch die EU selbst muss demokratischer werden.

Mit den Worten "Es gibt heute - im 21.Jh. - immer noch Kräfte, die nicht wollen, dass wir wissen, was wir essen." plädiert er für die Kennzeichnungspflicht genmanipulierter Lebensmittel und hält den Tierschutz hoch: "Wer kein Mitleid mit den Tieren hat, hat auch keins mit Menschen". Wichtig ist Kiliç auch die europäische Vorreiterrolle in der Geschlechterpolitik durch die Gleichstellung von Frauen und Männern und durch die Nichtdiskriminierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.

Zur vieldiskutierten Option eines Türkeibeitritts meint Kilic, die CDU missbrauche das Thema, als stehe der Beitritt unmittelbar bevor. Die Kopenhagener Kriterien, auf deren Grundlage über einen möglichen Beitritt verhandelt wird, sind selbstverständlich auch für die Europagrünen entscheidende Kriterien.

Eine Konsequenz des zusammenwachsenden Europas ist auch, dass die europäische Entscheidungsebene immer mehr Einfluss auf die kommunalen Entscheidungen haben wird. Von besonderer Brisanz ist dabei der Umgang mit der öffentlichen Wasserversorgung. Als Grüner im Europäischen Parlament lehnt Kiliç eine solche Liberalisierung der Wasserversorgung aus ökologischen, gesundheitlichen, sozialen und demokratischen Gründen ab und will für eine Wasserpolitik eintreten, die dem Leitbild der Nachhaltigkeit verpflichtet ist: "Wasser ist kein Wirtschaftsgut!"

Schließlich geht Kiliç noch auf das Scheitern im Vermittlungsausschuss zum Zuwanderungsgesetz ein. Die Unionsparteien suchen keine Einigung, sondern Dissens. Zuwanderung könne nicht national geregelt werden, sondern europäisch.

Mit Blick z.B. auf die Technologien im Bereich Erneuerbarer Energien nimmt Kiliç Stellung zu Deutschlands wirtschaftlicher Zukunft: Innovation und Qualifizierung schaffe Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze.

Die Grünen seien oft belächelt worden, wo sie tatsächlich weit über den Tellerrand hinausgeschaut haben: "Hören Sie uns gut zu, wir verlieren sonst nur Zeit. Es gibt viel zu tun, ganz besonders auf europäischer Ebene!"

 

"Reinhold Meßners Schatten"

Autorenlesung am 6. Juni 2004 im WeXel in Edingen.

Dr. Alexandra Hildebrand, Autorin des Buches "Messners Schatten", las in Edingen im WeXel aus ihrem neuen Buch und erläuterte Parallelen zwischen dem modernen Grenzgänger Messner und Adelbert von Chamissos romantischer Romanfigur "Peter Schlemihl".

Download: Wahl-Flyer 2004

Download: Wahl-Ratespiel 2004

Musik und Quiz im "Blubb" am 14.5.04

Sinnesgarten 2004

Grüne Laube während der Kerwe in Edingen

Heiß begehrt waren wieder Kürbiskern-Suppe und Waffeln!

Herbst-Wanderung in der Pfalz

Bei wunderschönem Wetter eine gemütliche Wanderung, geführt von Anne und dann noch einkehren - ein Traum!

Wir suchen eine neue Kreisgeschäftsführer*in: Du hast Lust auf eine abwechslungsreiche Aufgabe im Bereich Kommunalpolitischen Bereich? Du hast Lust auf administrative, organisatorische, kommunikative und gestalterische Aufgaben?…


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In den letzten drei Jahren sind wir als Partei stark gewachsen, in diesem Jahr möchten wir Angebote zur Vernetzung und zum Austausch anzubieten. Den Start machen wir in diesem Jahr mit einem Brettspielabend für unsere Mitglieder
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Bericht in der Stadtzeitung am 11.01.2023 von Ulrike Morschheuser

Böckinger Grundschülerinnen und Grundschüler haben genaue Vorstellungen was, sie brauchen. Schattenspendende Bäume auf dem Schulhof und genügend Spielgeräte, aber
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es ist doch erstaunlich, wie gut du Kommunalpolitik auch aus Brasilien gestalten kannst. OK, bei unserer Haushaltsklausur musstest du wegen der Zeitverschiebung bereits um vier Uhr aus dem Bett, aber das war eine Ausnahme und du
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Herzliche Grüße zu den Festtagen!!!

 

Der Ortsverband der GRÜNEN Bad Friedrichshall wünscht seinen Mitgliedern, Freunden und allen Bürgern ein frohes, friedvolles Weihnachtsfest und für das Neue Jahr unser höchstes Gut:
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Das 9€-Ticket hat es eindrücklich bewiesen: Die Begeisterung für’s Bahnfahren ist riesig, vor allem wenn der Preis stimmt. Leider gibt es aber noch zu viele Kommunen, die bisher nur schlecht oder gar nicht ans Schienennetz
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Bericht in der Stadtzeitung am 14.12.2022 von Steven Häusinger

Klar, Geld muss man an genau der richtigen Stelle investieren. Dass wir GRÜNEN mehr Radwege möchten, ist wirklich nicht neu. Manches hat sich bei den Radwegen getan,
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Knapp 20 Teilnehmer*innen waren am Montagabend der Einladung des Grünen Kreisverbandes gefolgt. Die Heilbronner Landtagsabgeordnete Gudula Achterberg moderierte die Veranstaltung, die der Europaparlamentarier Daniel Freund mit
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Am 09.12.2022 veranstaltet das Waldnetzwerk und die Förster des Kreisforstamtes eine Baumpflanzaktion im Kocherwald. Seid dabei!


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Rede im Gemeinderat zur Drucksache 322/2022 am 14.11.2022 von Eva Luderer

Viele Jahre lang wurde von der Bundesregierung der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht konsequent weiterverfolgt. Erst mit dem Ukraine-Krieg wurde
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