DIE GRÜNEN IN EDINGEN-NECKARHAUSEN

Die S-Bahn Rhein-Neckar darf nicht für Stuttgart 21 bluten!

Grünen-MdL Uli Sckerl fordert nach Stuttgart 21 Geld und Engagement für ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim:

Nach dem Durchbruch für das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 fordert der grüne Landtagsabgeordnete Uli Sckerl, dass sich das Land ebenso für den schnellen  Neubau der ICE-Strecke Frankfurt-Mannheim einsetzt.  "Wer neue Begriffe prägt, muss wissen: Aus Stuttgart 21 wird erst dann Baden-Württemberg 21, wenn auch die Neubaustrecke in die Metropolregion Rhein-Neckar  in gleicher Weise unterstützt wird", sagte er an die Adresse der CDU.

 

Sckerl zeigte sich sehr besorgt über die Ankündigungen von Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU), wegen der Verpflichtungen des Landes für Stuttgart 21 seien weitere Kürzungen bei den sog. Regionalisierungsmitteln für den Schienenverkehr in der Fläche des Landes zu erwarten. Schon bisher beruhe das Finanzierungsmodell für die   "Bahnhofsvergrabung"  in der Landeshauptstadt auf einer jährlich 3 % igen Kürzung der Flächenmittel. "Wir zahlen jetzt schon gezwungenermaßen mit, können aber keinesfalls hinnehmen, dass das Erfolgsmodell S-Bahn Rhein-Neckar in viel größerem Umfang die Zeche für Stuttgart 21 zahlen soll", sagte Sckerl. Das gelte sowohl für den Betrieb als auch für die zugesagten Investitionen in die verschiedenen Ausbaustufen der S-Bahn. Hier dürfe es kein Jota Abstriche geben. Sckerl kündigte entsprechende Landtagsinitiativen an.

Bericht der RNZ vom 22.3.2007

Die S-Bahn kommt nach Neckarhausen!

Ein Grund zum Feiern: Die S-Bahn kommt nach Neckarhausen. Zwar nicht sofort, sondern erst Ende 2015, dafür aber sicher.

Im Gemeindehaushalt wurden mit den Stimmen aller Parteien die erforderlichen Mittel bereit gestellt, bis zum nächsten Jahr sollen die Finanzierungsverträge unter Dach und Fach sein.

 

Wir - und dabei vor allem unser Fraktionsvorsitzender Gerd Brecht - haben die Planungen für eine neue Haltestelle in Neckarhausen initiiert und mit Anträgen vorangetrieben. Deshalb haben wir den Erfolg mit allen Bürgern bei einem kleinen Umtrunk mit Sekt, Selters und Brezeln am 17.3.2007 in Neckarhausen gefeiert.

 

Und jetzt geht es weiter: Der Bau des Bahnhofs in Neckarhausen ist von der Umstellung des Zugverkehrs unabhängig. Die zur Zeit verkehrenden Bahnen könnten problemlos auch in Neckarhausen halten. Wir sind im Gespräch ...

Mit Boris Palmer vor Ort

Am Donnerstag, 6. Juli 2006, fand bei brütender Hitze ein vor-Ort-Termin am vorgeschlagenen S-Bahn-Haltepunkt statt.

 

Boris Palmer, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im badenwürttembergischen Landtag, und unser Landtagsabgeordneter Uli Sckerl haben sich vor Ort über Sinn und Möglichkeiten des S-Bahnanschlusses überzeugt.

 

Nach der Diskussion unter dem schützenden Pavillion wurden die Möglichkeiten für die Haltestation und auch für eine P+R - Parkplatz begutachtet.

 

siehe auch Presseberichte rechts => 

Übergabe der Unterschriften-Liste

Während verschiedener Veranstaltungen und bei Straßenständen zwischen dem 11. und 19. März sammelten wir Unterschriften um nachdrücklich den weiteren Ausbau der S-Bahnstrecke und eine S-Bahnhaltestelle für Neckarhausen zu fordern.

 

Mehr als 150 BürgerInnen leisteten die Unterschrift.

 

Im Namen des Ortsverbandes und der Gemeinderats-Fraktion übergab Ulrike Janson am 22.3.2006 die Unterschriften-Listen an Bürgermeister Roland Marsch.

Er sagte seine Unterstützung zu und wird die Unterschriften an den Verkehrsverband Rhein-Neckar weiterleiten.

Für den raschen Ausbau der S-Bahn Nord!

Es gibt ein Versprechen der Landesregierung und der Verantwortlichen in der Region: Bis Dezember 2010 werden auch wir im Norden des Rhein-Neckar-Kreises eine S-Bahn bekommen. So steht es im ?Realisierungsprogramm Rhein-Neckar-Takt 2010?, das im Juni 2004 beschlossen wurde.

 

Doch 19 Monate später heißt es: Mit einer Realisierung ist vor 2015 nicht zu rechnen. Was sicher war, ist plötzlich unsicher. Gründe für die Verschiebung?  Fehlanzeige, Schweigen. Alle anderen Erweiterungsstrecken der S-Bahn sollen schneller kommen. Sind wir im Norden mal wieder Schlusslicht? Die S-Bahn ist mit hohen Fahrgastzahlen überall ein Erfolgsmodell. Bei uns im Norden ist der Erfolg greif-bar. Denn Untersuchungen zeigen: Die Linie S 5 wird das höchste Fahrgastaufkommen haben. Die Verzögerung setzt die S-Bahn jetzt aufs Spiel, da Bund und Land gleichzeitig ihre Zuschüsse dramatisch kürzen wollen.

 

Seit die OEG nicht mehr durch Neckarhausen fährt -lang lang ist's her -, ist unser Dorf weitgehend vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten. Nur ein Bus fährt ab und an noch vorbei, jedoch zu selten, um wirklich das Auto zu ersetzen. Am Wochenende und abends wartet man vergebens. Doch seit die S-Bahn auf Erfolgskurs fährt und mit Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit immer mehr Fahrgäste überzeugt, haben wir einen Traum: Über unsere Eisenbahnbrücke rollt nicht nur dann und wann ein Regionalzug, nicht nur Güterzüge und ICEs, die ungebremst vorbeirauschen ? nein: Jede halbe Stunde hält bei uns ein S-Bahnzug in jede Richtung und bringt uns im Handumdrehen nach Mannheim, Weinheim oder Darmstadt.

 

Die Haltestelle könnte an der Ecke Eisenbahnstraße/ Eichendorffstraße liegen, dort wäre genug Platz für Park-and-ride-Anlage, Fahrradständer, usw. Bewohner der Wingertsäcker könnten problemlos zu Fuß dorthin kommen. Neckarhausen wäre wieder mitten drin im öffentlichen Nahverkehr. Ein solcher Haltepunkt wird möglich, wenn das Fahrgast -Aufkommen aus dem Ort groß genug ist. Eine Fahrgastpotentialanalyse wurde bereits vom Gemeinderat in Auftrag gegeben. Die neue Haltestelle ist inzwischen in die offiziellen Vorplanungen aufgenommen worden! Eine Haltestelle Neckarhausen ist bezahlbar.

 

Die Kosten dafür werden auf 2,8 Mio. Euro geschätzt. Da es Landes ? und Bundesmittel gibt, beläuft sich der kommunale Anteil (Gemeinde und Landkreis) auf 1,056 Mio. Euro. Bei einem Zuschuss des Kreises von 50 % würde für unsere Gemeinde ein Betrag von 528.000 Euro anfallen. Ein dicker Batzen Geld, keine Frage. Aber das ist machbar, wenn sich der Gemeinderat darauf verständigt, für die S-Bahn-Haltestelle eine klare Priorität in den nächsten Jahren zu setzen. Dafür arbeiten wir Grüne vor Ort. Sorgen wir dafür, dass die S-Bahn nicht an Neckarhausen vorbeifährt. Dass ?unsere? S-Bahn-Strecke Fahrtwind statt Gegenwind bekommt. Deshalb müssen wir Dampf machen und den Verantwortlichen klar machen: Die S-Bahn-Strecke Nord muss kommen!

Informationsstand zur S-Bahn

Am Samstag, den 11.3.2006, veranstalteten wir vormittags einen Info-Stand mit Unterschriften-Aktion in Neckarhausen, auf dem Parkplatz vom "Neckarmarkt".

 

Beratungskräftig mit neuesten Informationen dabei war unser Landtagskandidat Uli Sckerl.

 

Die Unterschriften-Liste richtet sind unseren Bürgermeister mit folgendem Text:

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister Marsch,

am 24. März 2006 findet eine nicht-öffentliche Tagung der für die S-Bahn Zuständigen (Fachbehörden, DB, Land) statt. Eingeladen sind auch die BürgermeisterInnen der an der S-Bahn-Trasse liegenden Gemeinden, also auch Sie.

Wir haben uns am Info-Stand von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, am Samstag den 11.3.2006, über den aktuellen Stand der Planungen informiert und bitten Sie, während der o.g. Tagung nachdrücklichst den Bau der S-Bahn-Strecke sowie die Einrichtung einer Haltestelle in Neckarhausen zu fordern."

 

Trotz des Nieselregens war der Zuspruch der Bevölkerung sehr hoch. Es wurden Informationen über die S-Bahn abgefordert, Daten und Planungen diskutiert und auch kontrovers argumentiert.

Letztendlich konnten wir fast 70 Unterschriften für die S-Bahn und einen Haltepunkt in Neckarhausen sammeln.

 

Wegen des großen Interesses der Bürger in Neckarhausen werden wir  bei den Straßen-Infoständen am 17.3.06 in Edingen, sowie am 18.3. in Edingen, Neu-Edingen und Neckarhausen auch Unterschrifts-Listen auslegen.

Neues vom S-Bahn-Anschluss

In Sachen S-Bahn-Haltepunkt in/für Neckarhausen lassen wir nicht locker.

 

Am 11.03.06 wollen wir uns mit allen Interessierten am/beim möglichen S-Bahn-Haltepunkt Ecke Eichendorff-/Eisenbahnstraße mit unserem Landtagskandidaten Uli Sckerl treffen und ?Stunk? machen: Wir wollen diesen Haltepunkt ohne Wenn und Aber. Je mehr Druck von den Neckarhausenern kommt, umso größer unsere Chancen.

 

Wichtig: Am 24.März tagen ? die Zuständigen? (Fachbehörden, DB, Land, BürgermeisterInnen der an der S-Bahn- Trasse liegenden Gemeinden). Leider wird nicht-öffentlich getagt. Unsere Gemeinde ist durch Bürgermeister Marsch vertreten. Wir hoffen, in der April-Sitzung unseres Gemeinderats Näheres zu erfahren.

 

 

 

 

S-Bahn - Anschluss für Neckarhausen erst 2014; oder etwa gar nicht ?

Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar beschloss am 17.06.2004 einstimmig das "Realisierungsprogramm Rhein-Neckar-Takt 2010". Bestandteil des Programms ist die Realisierung der S-Bahn-Erweiterung im Norden (S 5) bis Dezember 2010.

Bei S-Bahn-Veranstaltungen der Grünen im Januar und Februar 2005 in Ladenburg & Weinheim äußerte sich Dr. Wagner, seinerzeitiger Geschaftsführer des VRN zusammengefasst folgendermaßen: "Alles im Lot. Der S-Bahn-Ausbau kommt termingerecht".

 

Seit ca. 3 Wochen gibt es neue Meldungen: Der Ausbau der S-Bahn im Norden des Kreises (S 5, Biblis-Mannheim-Weinheim-Bensheim-Darmstadt) verschiebe sich bis 2014. Unter der Hand ist sogar bereits als Starttermin vom Dezember 2015 (Fahrplanwechsel)die Rede!!

 

Woher diese schlechte Nachricht kommt ist nicht so recht auszumachen. Wir vermuten dahinter den (neuen) Geschäftsführer des VRN, Herrn Schreiner, die DB, aber auch u.U. Die Nahverkehrsgesellschaft des Landes Baden-Württembergs, die die S-Bahn ja formal betreibt.

 

Sicher ist: Alle sonstigen S-Bahn-Erweiterungsstrecken in der Rhein-Neckar-Region sind im vordringlichen Investitionsprogramm des Bundes & Landes (wichtig für Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz-Mittel, kurz GVFG-Mittel), unsere S-Bahnstrecke ist bisher nur im sog. "C-Programm" ( = Realisierung zu einem späteren Zeitpunkt). Die Ursachen hierfür sind ebenfalls nicht bekannt.

 

Als fachlicher Grund für die Verschiebung wird immer wieder die nicht gebaute ICE-Neubaustrecke Frankfurt - Mannheim genannt. (Das ist die Strecke mit dem ursprünglich geplanten "Bypass" an Mannheim vorbei, die letztendlich nicht in das Schienen-Fern-Ausbauprogramm des Bundes aufgenommen wurde).

 

Diese Argumentation ist fadenscheinig. Der S-Bahn-Ausbau wurde immer auf Basis der 2-gleisigen Main-Neckar-Bahn geplant, die Fachleute haben stets betont, dass der 30-Min.-Takt dort möglich ist. Nun sollen plötzlich die nicht realisierte ICE-Strecke und daraus resultierende Gleisprobleme in Mannheim-Hbf und Mannheim-Friedrichsfeld als Gründe herhalten?

 

Nach Lage der Dinge wird die ICE-Neubaustrecke auch bis 2014 nicht realisiert sein. Ist das dann der Vorwand, um von unserer S-Bahn vielleicht ganz Abstand zu nehmen (....)??

 

Unsere S-Bahn darf nicht auf irgendein Abstellgleis geraten, zumal von schwarz-rot in Berlin Pläne drohen, die sogenannten "Regionalisierungsmittel" für den ÖPNV dramatisch zu kürzen. Dieses könnte den S-Bahn-Prozess zusätzlich erheblich erschweren.