DIE GRÜNEN IN EDINGEN-NECKARHAUSEN

Gemeinderatswahl 2009

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  Was uns wichtig ist !

 

   Die wichtigsten Ziele unseres

   grünen Ortverbandes für die

   Zukunft der Gemeinde

   Edingen-Neckarhausen

   und ihrer Bürger.

Klimafreundliche Gemeinde mit energetischer Sanierung

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Klimaschutz ist zugleich ein Wirtschaftsförderungs- und Konjunkturprogramm. Bundesweit entstehen neue Arbeitsplätze durch die Energiewende, die wir Grünen angestoßen haben. Solarenergie vom eigenen Dach ist schon fast ein Selbstläufer. Dank staatlicher Förderung werden die Techniken ständig sowohl besser wie auch preiswerter und lohnen sich auf dem eigenen Haus, etwa auch in Form von Bürgeranlagen. 

 

Doch das größte Potential für den Klimaschutz liegt in der Energieeinsparung. Gerade bei Altbauten muss die Gemeinde energetische Sanierung fördern und Bauherren durch Beratung und Zuschüsse unterstützen. Mit der Sanierung ihrer eigenen Häuser, wie z.B. in der Jahnstraße, muss die Gemeinde beispielhaft vorangehen. Veraltete Heizungen gilt es nach und nach durch effiziente Brenner und regenerative Energieerzeugung, wie Kraft-Wärme-Kopplung, zu ersetzen. Wo es möglich ist, sollen neue Blockheizkraftwerke Strom und Wärme liefern. Aktive Energiepolitik spart der Gemeinde Geld und stärkt das örtliche Handwerk durch Vergabe kommunaler Aufträge. Auch die Mieter energetisch sanierter Wohnungen erfahren dadurch eine deutliche Heizkosten-Ersparnis.

Nahverkehr und S-Bahn 

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Eines unserer wichtigsten Ziele im ÖPNV ist die Einrichtung eines S-Bahn-Haltepunktes in Neckarhausen. Eine Bedarfsanalyse hat gezeigt, dass genügend Fahrgäste als potentielle Nutzer vorhanden wären. Berufspendler nach Mannheim und Heidelberg, aber auch in Richtung Darmstadt und Frankfurt wären nicht mehr auf das Auto angewiesen. Als Areal für einen Haltepunkt käme die „Ecke“ Eisenbahnstraße/Eichendorffstraße in Betracht, da die Gemeinde dort Flächen besitzt, die für eine Park-and-Ride-Anlage in Frage kämen.

 

Der Haltepunkt läge etwa in der Mitte zwischen dem Haltepunkt Ladenburg und Friedrichsfeld-Nord (Neu-Edingen). Zur Vollendung des S-Bahn- Netzes fehlt noch dieser nördliche Strang in Richtung Weinheim, Darmstadt und Frankfurt mit einem Haltepunkt in Neckarhausen. Ohne diese Nordstrecke bliebe die S-Bahn ein Torso. Wir Grünen werden erst Ruhe geben, wenn die Nordstrecke vollendet ist.

 

Auch die Busverbindung von Neckarhausen nach Edingen und Seckenheim ist ein Sorgenkind. In den Abendstunden und am Wochenende ist sie katastrophal, weil teilweise gar nicht vorhanden. Unser Vorschlag, die vorhandene Buslinie von Neckargemünd nach Heidelberg und Wieblingen bis zur Waldorfschule einfach über Edingen nach Neckarhausen und Seckenheim zu verlängern, ist von den Verkehrsbetrieben abgelehnt worden. Aber auch hier werden wir nicht locker lassen und einen neuen Versuch starten. Ein S-Bahn-Haltepunkt und bessere Busverbindungen für Neckarhausen würden die Wohn- und Lebensqualität dieses Ortsteiles wesentlich verbessern.

Kauf des Edinger Schlösschens

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Weniger bekannt ist, dass es auch eine Edinger Linie der Grafen von Oberndorff gegeben hat. Das Edinger Schlösschen als deren ehemalige Wohnstätte hat eine herausragende Bedeutung für das Ortsbild und die Identität der Gemeinde. Deshalb setzt sich unser Ortsverband, an der Spitze unser Vorsitzender Walter Heilmann, auch auf einem unserer Motivplakate für den Kauf des Schlösschens ein.

 

Langfristig können wir uns auch die Wiederherstellung des ehemaligen Schlossgartens vor dem Schlösschen vorstellen. Das ganze Ensemble muss in das angrenzende Bebauungsgebiet eingebunden und auch die Verbindung mit dem gegenüberliegenden Kotheschen Park hergestellt werden. Wir können uns nicht auf private Investoren verlassen, sondern die Gemeinde muss hier selbst mit gutem Beispiel und Konzepten vorangehen. 

Lebenswertes Umfeld

Wir wollen eine langfristige Entwicklung und Neugestaltung der Ortskerne, die im Einklang mit dem dörflichen Charakter des Ortes steht. Das Straßendorf soll nach und nach aufgelockert werden durch kleine Grünoasen, verkehrsberuhigte Alleen, Durchgänge für Fußgänger und Durchblicke in Gärten hinunter zum Neckar mit Blick auf den Odenwald. Stilvolle alte Häuser sollen behutsam renoviert und besser zur Geltung gebracht werden. Neubauten sollen sich in das Ortsbild harmonisch einfügen. Mehr Mut und Fantasie bei der Ortskerngestaltung statt Abriss, Parkplätzen und standardisierten Neubausiedlungen.

 

Wertvolle Biotope wie Streuobstwiesen und Feldrainhecken wollen wir fördern und vernetzen. Eines unserer Hauptanliegen bleibt die Erhaltung alter Baumbestände (Baumschutzverordnung). Die vorhandenen Rad- und Spazierwege müssen die grünen Inseln verbinden. Die Freiräume zwischen den bebauten Gebieten sollen uns dauerhaft den Raum zur Erholung schaffen.

 

Wir sind gegen gentechnisch erzeugte Lebensmittel und haben uns in der Vergangenheit immer wieder dagegen eingesetzt. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gentechnik in der Landwirtschaft auch ab. Wir sind der Meinung, dass dies respektiert und entsprechend politisch gehandelt werden muss. Deshalb ist unser Ortsverband der Initiative BürGenLand, Ladenburg, beigetreten. Gemeinsam mit ihr werden wir uns für ein dauerhaftes Anbauverbot von Genmais einsetzen.

Bildung und Integration

Wir brauchen auch junge Familien, aktive junge Menschen, die unsere Zukunft gestalten können. Für sie muss unser Dorf noch attraktiver werden. Dazu gehört ein hochwertiges Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen, die sich flexibel an die Bedürfnisse der Kinder und Eltern anpassen können, eine kinderfreundliche Infrastruktur auch in den Ortskernen und ein Kultur- und Freizeitangebot für Jugendliche. Schlimm ist, dass es im Ortsteil Neckarhausen für Jugendliche bis heute keine geeigneten Räume gibt. Das bürgerliche Lager hat bisher alle unsere Bemühungen blockiert. 

 

Unsere MitbürgerInnen mit Migrationshintergrund tragen zu einer Bereicherung unserer Gesellschaft bei, wir respektieren ihren religiösen und kulturellen Hintergrund. Wir setzen uns für ein Zusammenleben auf der Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein. Wichtig ist der weitere Ausbau der Sprachförderung in Kindertagesstätten und Kindergärten. Der Umstrukturierung der Schulen in Edingen-Neckarhausen zum Ausbau in Ganztagsgrundschulen, Ganztagswerkrealschule und Ganztagsrealschule haben wir als Übergangslösung zugestimmt. Langfristig setzen wir uns nach wie vor für eine integrierte Gesamtschule mit der Möglichkeit des mittleren Bildungsabschlusses für alle ein.