DIE GRÜNEN IN EDINGEN-NECKARHAUSEN

Gemeinderatswahl 2009 

 
Wählen Sie am 7. Juni 2007

Unsere KandidatInnen

Platz 1: Ulrike Janson, 48 Jahre

Verheiratet, ein Sohn, Industrie­kauffrau, seit 2004 Gemeinderä­tin in Edingen-Neckarhausen; seit 2006 Vorsitzende des Kreisver­bandes Neckar-Berg­straße.

"Die Entscheidungen im Gemeinderat betreffen viele Lebensbereiche aller BürgerInnen " mehr, als im Alltag oft wahrgenommen wird. Deshalb ist es für mich wichtig, die "grünen" Positionen zu stärken. Ich sehe hier gute Möglichkeiten, Ideen für unsere gemeinsame Zukunft durchzusetzen. Meine politischen Themen liegen hauptsächlich, aber nicht nur im Bereich der Energiepolitik mit dem Schwerpunkt Klimaschutz und bei allem, was Integrationspolitik betrifft."

Platz 2: Gerd Brecht, 66 Jahre

Oberstudien­rat a.D., "beken­nender Kurpfälzer", seit 25 Jahren grüner Gemeinde­rat, seit 1989 Fraktions­sprecher, von 1993 bis 1999 Kreisrat.

"Mein Ziel ist es, das Nachhaltigkeitsprinzip als Handlungsgrundlage un­serer Kommunalpolitik durchzusetzen. Ein besonderes Anliegen ist mir eine nachhaltige Verbesserung des ÖPNV. Ne­ckarhausen braucht den geplanten S-Bahn-Hal­tepunkt nicht erst 2014/15, sondern so schnell wie möglich!"

Platz 3: Lisa Schild, 23 Jahre

Studentin in Heidelberg, kandidiert zu zweiten Mal für die Grünen und will es jetzt wissen.

"Ich wünsche mir eine Verjüngung des Gemeinderates, damit auf Bedürfnisse der jungen Menschen besser eingegangen wird. Als Kernpunkte sehe ich die Gestaltung alternativer Wohnmodelle, kulturelle Veranstaltungen und den Ausbau der örtlichen Infrastruktur."

Platz 4: Walter Heilmann, 59 Jahre

Sonder­schul­lehrer, seit etwa 10 Jah­ren in Edin­gen-Neckar­hausen. Vorsitzender des Orts­verbandes von BÜND­NIS 90 / DIE GRÜNEN und aktiv im Förderverein Offene Jugendarbeit.

"Als Neubürger weiß ich die Vorzüge unserer Gemeinde zu schätzen, die schöne Lage am Neckar, die teilweise gute Anbindung an den ÖPNV. Doch die Attraktivität des Ortes für junge Leute und Familien muss noch größer werden."

Platz 5: Anja Ihrig, 40 Jahre

Justizbeamtin, allein erziehende Mutter.

"In meinem Beruf erlebe ich oft das Scheitern von Menschen, und ich weiß, wie wichtig gerade die frühe Weichenstellung für Kinder und Jugendliche ist. Deshalb bringe ich mich zurzeit im Jugendzentrum aktiv ein und möchte mich für eine Stärkung der Jugendarbeit in der Gemeinde und auch für gute Betreuungseinrichtungen für die Kleinsten einsetzen."

Platz 6: Karl-Heinz Maaß, 51 Jahre

Software-Entwickler.

"Ein besonderes Anliegen ist mir der Ausbau des öffentli­chen Nah- und Fernverkehrs. Gerade Berufspendler müssen die Möglichkeit haben, ihr Auto stehen zu lassen und trotz­dem in angemessener Zeit zu ihrem Arbeitplatz zu kommen. Darüber hinaus setze ich mich für den schonenden Umgang mit unseren natürlichen Reser­ven ein. Durch Förderung re­generativer Energieerzeugung muss eine Trendwende in der Energiepolitik erreicht werden. Dinosaurier wie Kohlekraftwerke müssen aussterben."

Platz 7: Angela Stelling, 49 Jahre

Versicherungsangestellte, 2. Vorsitzende des Orts­verbandes von BÜND­NIS 90 / DIE GRÜNEN. 

"Von den Grünen geht eine große Innovationskraft aus, und sie haben große Weitsicht bezüglich der zukünftigen Probleme bewiesen. Um diese frühzeitig zu beheben, sind von ihnen neue, funktionierende Ideen u.a. im Umweltschutz, in der Wirtschaft, aber auch im Sozialen entwickelt worden. Der Ortsverband Edingen-Neckarhausen ist sehr aktiv, und unsere Gemeinderäte haben viel erreicht.

Aber es wäre schön, wenn unsere Fraktion größer würde, denn auf die Gemeinde kommen in der Zukunft große Aufgaben zu: z.B. eine noch stärkere Umorientierung in Richtung regenerative Energien und Energieeinsparung wie auch Öffentlicher Nahverkehr, Gentechnik in der Landwirtschaft und auch soziale Probleme, Jugendarbeit und Integration. Auch in einer Gemeinde kann viel bewegt werden, und dafür möchte ich mich einsetzen."

Platz 8: Uli Wetz, 63 Jahre

Freier Lektor; war eine Zeitlang Vorsitzender des Ortsverbands der GRÜNEN sowie Gemeinderat und Kreisrat

"Ich stehe jetzt wieder auf der Liste der "GRÜNEN " weil sie trotz alledem, was einer Partei beim Gang durch die Geschichte zwangsläufig so zustößt und sie verändert oder gar zu beschädigen droht, unbeirrt an ihren Gründungsidealen festhalten: 

 

Rettung der Umwelt, Gleichberechtigung für Frauen, Befriedung der Welt im Großen wie im Kleinen, Integration. Ebenfalls vorrangig: Durchsetzung der Menschenrechte " auch der Kinderrechte " überall. Und vor allem: Stärkung der Demokratie. Etwas anderes als Demokratie kann ich mir nicht vorstellen. Demokratie braucht Engagement. Demokratie und Menschenrechte sind " leider " nicht selbstverständlich."

Platz 9: Heidrun Schrepp, 48 Jahre

Physikalisch-technische Assistentin, im Ortsteil Neu-Edingen wohnend.

"Ich engagiere mich bei der Initiative BürGenLand für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, weil wir für die Erhaltung unserer natürlichen Umwelt eine Verantwortung haben."

Platz 10: Ravi Mehra, 36 Jahre

Wissenschaftlicher Angestellter.

"Geboren in Stuttgart, lebe ich seit 2008 mit meiner Familie (2 Kinder) in Edingen. Mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat möchte ich mich dafür einsetzen, dass Edingen-Neckarhausen zu einem (noch) lebenswerteren Mittelpunkt unserer Metropolregion wird. Bündnis 90 / Die Grünen haben dazu gute Ideen und wissen am besten, wie ein gesundes ökologisches Umfeld mit Prosperität, also Wohlstand, und sozialem Ausgleich zu vereinen ist."

Platz 11: Christina Reiß, 39 Jahre

Soziologin M.A., tätig im Sozialbereich, 1 Sohn (Jg. 1991), glücklich mit einem Pfälzer liiert. 

"Bei Bündnis 90 / Die Grünen seit 1993, wohnhaft in Edingen seit 2000. Aktiv in der Lokalen Agenda 21. Hobbys: Sport, Kultur, Garten, Imkerei."

Platz 12: Werner Peuker, 60 Jahre

Dipl.-Ing., verheiratet, 3 Kinder, seit 1980 wohnhaft in Edingen, Stadtplanungsamt Heidelberg , Abt. Bauleitplanung und Städtebau. 

"Seit meiner frühesten Jugend liegt mir die nachhaltige Gestaltung unserer Umwelt am Herzen. Als Christ verbinde ich dieses Anliegen mit den Themen Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung und habe es auch zu meinem Beruf gemacht. Nachhaltigkeit heißt für mich, unsre Bedürfnisse, wie Wohnen, Arbeiten, Freizeitbetätigung, Erholung usw., in Einklang zu bringen mit den natürlichen Ressourcen im Sinne eines ökologischen Gleichgewichts. In dem Wissen darum, dass wir es einerseits in der Hand haben, unsere räumliche Umwelt gestalterisch zu prägen, andererseits wiederum Menschen durch ihre Umwelt geprägt werden, möchte ich mich mit meinen Möglichkeiten für eine gute und nachhaltige Gestaltung der öffentlichen Räume unserer Gemeinde einsetzen."

Platz13: Angelika Füllemann, 49 Jahre

Lehrerin

"Aufgewachsen in Neckarhausen, später nach Edingen ?ausgewandert?, bin ich sehr im Ort verwurzelt. Bei den Grünen bin ich seit 1989 aktiv. Einige Jahre war ich auch überparteilich, vor allem in der hiesigen Friedensinitiative engagiert. Da mir durch Familie und Beruf inzwischen wenig Zeit für die politische Arbeit bleibt, konzentriere ich mich auf Fragen des Umweltschutzes und auf die Bildungspolitik. Besonders wichtig ist mir, dass wir (endlich!) für Chancengleichheit sorgen und dass wir unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen."

Platz 14: Jürgen Weisser, 45 Jahre

Studienrat für Musik, verheiratet, 3 Kinder, Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters der Mannheimer Abendakademie; von 1981?84 Vorsitzender des Ortsverbandes, kandidierte bereits 1984 zum ersten Mal für den Gemeinderat. 

"Als gebürtiger Edinger war ich lange Zeit als Dirigent in der Opernszene unterwegs bin und seit 2001 wieder in Edingen-Neckarhausen wohnhaft. Als Musiker, Vater von drei Kindern und Grüner der ersten Stunde ist es mir ein dringliches Anliegen, kulturelle Bildungsmöglichkeiten zu unterstützen, auszubauen und für jedermann bezahlbar zu machen."

Platz 15: Anne Heitz, 51 Jahre

Krankenschwester. 

"Ich wohne seit 1986 in Edingen und bin über die Initiative gegen die Volkszählung zu den Grünen hier im Ort gekommen. Seitdem unterstütze ich ihre lokale Politik. Der Ortsverband ist sehr kreativ, streitbar und diskutiert kontrovers, arbeitet letztendlich sehr produktiv und integrativ. Die Grünen verfolgen in ihrer Politik am konsequentesten ökologische Gesichtspunkte und das Ziel der Nachhaltigkeit."

 

 

Platz 16: Thomas Brecht, 31 Jahre

Diplom-Sozialwissenschaftler.

"Ich kandidiere bereits zum zweiten Mal auf der Gemeinderatsliste der Grünen, weil ich der Überzeugung bin, dass die Grünen als einzige Partei eine für die jüngere Generation glaubwürdige und zukunftsorientierte Umwelt- und Klimapolitik betreiben. Unsere Umwelt- und Energiepolitik vor Ort muss wesentlich verstärkt werden, z.B. durch energetische Sanierung gemeindeeigener Gebäude und Wohnungen."

Platz 17: Johanna Füllemann, 22 Jahre

Schülerin

"Mein Hauptinteresse liegt im Umweltschutz. Hier darf es keine faulen Kompromisse geben. Deshalb trete ich für die Grünen ein."

Platz 18: Prof. Dr. Hans-Michael Meinck, 62 Jahre

Arzt und Hochschullehrer an der Universität  Heidelberg.

"Mir ist die Bedeutung einer intakten Umwelt und einer maßvollen Wirtschafts- und Entwicklungspolitik bewusst. Dafür will ich mich auf kommunaler Ebene einsetzen."

Platz 19: Ursula Gerke-Schmitt, 68 Jahre

Keramikerin.

"Seit 1975 bin ich Mitgleid im BUND, und 7 Jahre lang war ich Vorsitzende in der hiesigen Ortsgruppe. Daher fühle ich mich dem Natur- und Umweltschutz verbunden. Die Grünen sind nach wie vor die Partei, die diese Anliegen voran bringt. Ich möchte sie dabei unterstützen. Weiterhin interessiert mich eine zeitgemäße Familien- und Jugendpolitik, deren zahlreiche Fragestellungen neue Antworten fordern."

Platz 20: Dorothee Mertens, 56 Jahre

Rechtsanwältin.

"Im April 2002 bin ich anlässlich eines Besuchs von Fritz Kuhn zu den Grünen "gestoßen". Grün ist meine politische Heimat deshalb, weil politische Inhalte ohne eine soziale Blickrichtung nicht ehrlich und effektiv diskutiert werden können. Die Mitarbeit bei den Grünen rundet meine berufliche Tätigkeit nachhaltig und zufriendstellend ab."

 

Platz 21: Anne-Marie Meinck, 59 Jahre

Dipl. Sozialpädagogin, Praxis für Beratung und Supervision.

"Wir sollten mit Wertschätzung und Achtung füreinander politische Konzepte und ihre Umsetzung aushandeln. Mein Einsatz gilt einer umweltgerechten Politik, besonders dem weiteren Ausbau des Nahverkehrs und der Förderung erneuerbarer Energien."

Platz 22: Verena Stelling, 49 Jahre

Lehrerin.

"An den Grünen fand ich von Beginn an faszinierend ihre Bereitschaft, konservative Zöpfe abzuschneiden, unbequem zu sein und Althergebrachtes in Frage zu stellen, sei es mit ihrer Friedenspolitik, ihrem Eintreten für Minderheiten, der Frauen- und Familienpolitik u.v.m. Bei aller Anpassung an die Realität haben die Grünen nicht ihre Visionen verloren. Die Hartnäckigkeit, mit der die Grünen ihre Forderungen bezüglich Umweltschutz ins politische Blickfeld gerückt haben, trägt heute bereits Früchte. Dabei haben sie etwas umgesetzt, was vorher niemand für möglich hielt, nämlich Ökologie und Ökonomie zu verbinden. Der Edingen-Neckarhausener Ortsverband ist seit vielen Jahren sehr lebendig, interessiert an Politik auf allen Ebenen, aufgeschlossen für neue Ideen, liebenswürdig, menschlich, "diskussionsfreudig und aktiv " eben typisch grün."